FORTUNA KULTURFABRIK

Bahnhofstr. 9
91315 Höchstadt a. d. Aisch
Tel.: 09193 / 50 33 16 - 0
Fax: 09193 / 50 33 16 - 20 

 

So finden Sie uns:

Anreise mit dem Pkw

Über die A3, Ausfahrt Höchstadt-Ost:

Nach Verlassen der Autobahn über die Ausfahrt Höchstadt - Ost biegen Sie rechts ab und folgen der B470 durch den Ort Gremsdorf.
Nach passieren der Ortseinfahrt von Höchstadt a. d. Aisch folgen Sie dem Straßenverlauf für ca. 1,5 km bis Sie auf der rechten Straßen Seite ein großes Backsteingebäude, die Fortuna Kulturfabrik, sehen.

Über die A3, Ausfahrt Höchstadt-West:

Nach Verlassen der Autobahn über die Ausfahrt Höchstadt - West biegen Sie links ab und durchqueren den Ort Nackendorf. Nachdem Sie Ortseinfahrt von Höchstadt a. d. Aisch passiert haben, folgen Sie dem Straßenverlauf bis zur zweiten Ampel. Dort biegen Sie links ab, folgen der Straße bis zur nächsten Ampel, an der Sie rechts abbiegen.
Danach folgen Sie dem Straßenverlauf bis zum Kreisverkehr, den Sie über die dritte Ausfahrt verlassen. Nach einigen Metern können Sie ein großes Backsteinhaus sehen, die Fortuna Kulturfabrik.


Geschichte

Das Haus mit seinem sehr markanten, für die Stadt allerdings eher untypischen Ziegelsichtmauerwerk wurde 1923 als Pinselfabrik errichtet und 1929 zu einer Schuhfabrik umgebaut. Zunächst wurden unter dem Namen Fortuna  Damen- und Herren-Hausschuhe produziert. 1943 wurde eine Berliner Rüstungsfirma in das Gebäude verlegt. Erst 1949 konnte die Firma Fortuna ihre Produktion wieder aufnehmen. 1989 kaufte die Bamberger Firma Manz den Betrieb und fertigte dort bis 2002 unter dem Namen Manz-Fortuna zusätzlich Herrenschuhe. Die Erweiterungsbauten späterer Jahre zeugen von den sich ändernden funktionalen Anforderungen. Aufgrund der großteils noch gut erhaltenen originalen Bausubstanz wurde das Hauptgebäude unter Denkmalschutz gestellt.

Die Stadt Höchstadt hat ein Umnutzungskonzept für das vierstöckige Gebäude entwickelt, das folgende Institutionen unter dem Dach der "Fortuna Kulturfabrik" vereint: im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss des Haupthauses finden sich nun der Maria-Elisabeth-Schaeffler-Kultursaal für kulturelle Veranstaltungen, Theater und Konzerte und das Jugendzentrum. Im 2. Obergeschoss befinden sich die Volkshochschule, das Informationsbüro mit Kartenverkauf und die Stadtbücherei, die mit dem Mediencafé im Anbau verbunden ist. Das Dachgeschoss beherbergt die Musikschule und den Kommunalen Versammlungsraum.

Es galt, die baulichen Eigenheiten des historischen Gebäudes architektonisch an die geänderten nutzungsspezifischen Anforderungen anzupassen und die Planung mit den Anforderungen der Denkmalpflege abzustimmen. Es wurde bewusst eine materielle Unterscheidung zwischen alter Bausubstanz und neuen Ergänzungen gewählt, die im Ergebnis trotz aller Gegensätze zu einer harmonischen Gesamtheit führt.

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